In unmittelbarer Nähe zur Kirche entstand ein neues Pfarrheim, das sich harmonisch in den städtebaulichen Kontext und die historische Umgebung einfügt. Der Neubau orientiert sich in seiner Gestaltung am Maßstab und der Materialität des angrenzenden Kirchplatzes und versteht sich als verbindendes Element zwischen sakralem Raum und öffentlichem Leben.
Die Architektur folgt dem Leitgedanken der Offenheit, Gemeinschaft und Flexibilität. Große Fensterflächen öffnen den Innenraum zum Kirchplatz hin und schaffen visuelle wie funktionale Bezüge zum Außenraum. Der Neubau nimmt die Geometrie und Topografie des Umfelds sensibel auf und interpretiert traditionelle Formen in einer zeitgemäßen Architektursprache.
Flexible Nutzung und offene Raumstruktur
Das Raumkonzept wurde behutsam auf die vielfältigen Anforderungen des Gemeindelebens abgestimmt. Ob für Veranstaltungen, Gruppenarbeit, Bildungsangebote oder Begegnungen.
Der lichtdurchflutete Gemeinschaftssaal verfügt über eine beeindruckende Raumhöhe und bietet durch sein flexibles Wandsystem ausreichend Platz für umfangreiche Nutzungsangebote.
Barrierefreiheit und Inklusion
Ein besonderes Augenmerk lag auf der barrierefreien Gestaltung. Alle Bereiche des Gebäudes sind stufenlos erreichbar, die Sanitärräume behindertengerecht ausgeführt. So wird das Pfarrheim zu einem inklusiven Ort, der allen Gemeindemitgliedern offensteht – unabhängig von Alter oder Mobilität.
Nachhaltigkeit und Baukultur
Durch die Wahl langlebiger, regionaler Materialien und eine energieeffiziente Bauweise trägt das Gebäude nicht nur zur ökologischen Nachhaltigkeit bei, sondern auch zur baukulturellen Qualität des Ortes. Die Innenräume zeichnen sich durch natürliche Materialien, warme Farbtöne und eine angenehme Akustik aus.
ARBEITSGEMEINSCHAFT MIT DEM ARCHITEKTURBÜRO RISTHAUS, DORSTEN-LEMBECK