1990 bewahrte der Architekt Walter Kaplan die Villa auf dem Fabrikgelände einer ehemaligen Ölmühle am Wesel-Dattel-Kanal in Dorsten vor dem Abriss und fügte dem Gebäude einige architektonisch bedeutsame Elemente zu, wie eine Wendeltreppe im Altbau und einen gläsernen Verbindungsweg zum modernen Büroanbau.
2002 wurde die Villa mit angrenzendem Bürokomplex durch den Caritasverband Dorsten ersteigert.
Der Caritasverband nutzt die ehemalige Industriellen-Villa als Verwaltungsgebäude sowie als Stützpunkt für ihren ambulanten Pflegedienst. Der Anbau der Villa beherbergt vorübergehend die Mutter-Kind-Einrichtung der Caritas.
Nach umfangreicher Sanierung der Gebäudehülle im Jahr 2023/2024 erstrahlt die denkmalgeschützte Villa im neuen Glanz.